Sie gehört nicht zu den Menschen, die sich morgens, noch im Bett liegend, auf den Tag freuen und munter aufstehen. Sie ist keine Lerche, sie ist eine Eule. Wenn der Wecker sie aus dem Schlaf klingelt, dann fühlt sie sich nicht wie sich selbst, sondern eher wie Shrek, Frankenstein und alles tut ihr weh, nur das Bett scheint ein sicherer Ort, bloss nicht...
Dario wusste nicht mehr, wann er angefangen hatte, Momente in Farben aufzuteilen. Wahrscheinlich schon als Kind, vielleicht, wenn ihm sein Leben trist und farblos vorgekommen war. Tatsache war, dass er es tat und dass dieser Moment gelb war. Gelb wie die Sonne, gelb wie Kornfelder, wie Honig und wie ein leichtes Kribbeln – wie die Gänsehaut, die nur Berührungen auslösen konnten. ...
Heute habe ich eine Wunschliste für euch zusammengestellt - oder vielleicht auch eher für mich. Es gibt nichts Schöneres als im Herbst an verregneten Tagen, wenn man zu Hause kuschlig in Decken eingewickelt ist - in Onlineshops herumzuwandern und schöne Stücke herauszusuchen. Selten (gar nie) bestelle ich mir alles, aber das macht nichts: manche Dinge sind eben nur für die Wunschliste gedacht. Was...
Sie steht zwischen den Stühlen. Zwischen zwei Welten. Und anstatt sich zu freuen, wenn sie eine betritt, weint sie, weil sie die zweite verlässt. Das denkt sie, während sie das Steuerrad fester umklammert und ein bisschen schneller fährt. Nur nicht lange bleiben, zwischen diesen zwei Welten. Die Fahrt verkürzen, das Heimweh - Fernweh. Sie weiss es nicht. Sie steht zwischen den Stühlen. Zwischen...
Heute habe ich ein typisches Blogger-Thema für euch, das mich schon länger beschäftigt. Ursprünglich ein Thema, über das ich mir nie viel Gedanken gemacht habe, wurde es nun immer präsenter. Ich spreche von Bloggerkooperationen und ihrer Bezahlung.
In letzter Zeit habe ich auf zahlreichen Blogs Artikel darüber gelesen, welche Posts wie viel Bezahlung rechtfertigen. Zwei Dinge hatten sie alle gemeinsam: eine richtige Bezahlung besteht nicht aus gestellten Produkten sondern kommt in Form von Geld daher und die Blogarbeit an sich wird grundsätzlich zu wenig honoriert.
In letzter Zeit habe ich auf zahlreichen Blogs Artikel darüber gelesen, welche Posts wie viel Bezahlung rechtfertigen. Zwei Dinge hatten sie alle gemeinsam: eine richtige Bezahlung besteht nicht aus gestellten Produkten sondern kommt in Form von Geld daher und die Blogarbeit an sich wird grundsätzlich zu wenig honoriert.
Fotografin: Ronja Waldis
Dass Blogarbeit natürlich auch Arbeit ist und einen entsprechenden Wert
besitzt, ist mir klar. Dennoch muss ich sagen, dass ich mit dieser
Aussage kaum einig bin, denn schlussendlich kommt es auf die Pespektive
an.
Mein Blog - und ich bezeichne meinen Blog privat als Hobby - ist eben genau das: ein Blog, den ich in meiner Freizeit führe, der nicht in erster Linie finanziell gewinnbringend ist (oder überhaupt finanziell gewinnbringend ist) und ein Hobby.
Mit Hobbys verhält es sich meiner Meinung nach so: man investiert, weil sie Freude machen. Zeit und manchmal auch Geld. Egal, ob das nun der Sportverein, die Gesangsstunde oder eben ein Modeblog ist.
Und das ist wohl der springende Punkt. Ich verstehe Vollzeit-Blogger und Bloggerinnen, die sich dafür stark machen wollen, als Vertragspartner ernstgenommen zu werden und Dumping-Bezahlungen nicht mehr tolorieren. Doch ihre Perspektive ist eine andere, denn für mich ist mein Blog kein Beruf und keine Einnahmequelle, sondern er ist Freude. Und Freude bringt selten Geld ein - ausser man arbeitet in der Comedybranche.
Und deshalb thematisiere ich das alles: weil ich eben zu den Bloggern gehöre, die bei einer Freude-versprechenden Kooperation mit einem Label, das mir gefällt und deren Produkte zu mir und meinem Blog passen (ein ganz anderes Thema, das meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet wird) ja sage - ganz ohne finanziellen Ansporn. Für mich, für den Blogcontent. Und weil ich es in Ordnung finde, dass ich ein paar Stunden in einen Post investiere, bei dem für mich "nur" ein Wäscheset oder eine neue Uhr rausspringt. Weil es eben nicht nur das Wäscheset oder die neue Uhr ist, die ich erhalte. Weil mir das Vorbereiten des Posts, die neue Herausforderung, eben Spass macht. Und weil es darauf doch ankommt.
Wie steht ihr zu Bloggerkooperationen? Und wovon macht ihr abhängig, ob ihr eine Kooperation eingeht oder nicht?
Mein Blog - und ich bezeichne meinen Blog privat als Hobby - ist eben genau das: ein Blog, den ich in meiner Freizeit führe, der nicht in erster Linie finanziell gewinnbringend ist (oder überhaupt finanziell gewinnbringend ist) und ein Hobby.
Mit Hobbys verhält es sich meiner Meinung nach so: man investiert, weil sie Freude machen. Zeit und manchmal auch Geld. Egal, ob das nun der Sportverein, die Gesangsstunde oder eben ein Modeblog ist.
Und das ist wohl der springende Punkt. Ich verstehe Vollzeit-Blogger und Bloggerinnen, die sich dafür stark machen wollen, als Vertragspartner ernstgenommen zu werden und Dumping-Bezahlungen nicht mehr tolorieren. Doch ihre Perspektive ist eine andere, denn für mich ist mein Blog kein Beruf und keine Einnahmequelle, sondern er ist Freude. Und Freude bringt selten Geld ein - ausser man arbeitet in der Comedybranche.
Und deshalb thematisiere ich das alles: weil ich eben zu den Bloggern gehöre, die bei einer Freude-versprechenden Kooperation mit einem Label, das mir gefällt und deren Produkte zu mir und meinem Blog passen (ein ganz anderes Thema, das meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet wird) ja sage - ganz ohne finanziellen Ansporn. Für mich, für den Blogcontent. Und weil ich es in Ordnung finde, dass ich ein paar Stunden in einen Post investiere, bei dem für mich "nur" ein Wäscheset oder eine neue Uhr rausspringt. Weil es eben nicht nur das Wäscheset oder die neue Uhr ist, die ich erhalte. Weil mir das Vorbereiten des Posts, die neue Herausforderung, eben Spass macht. Und weil es darauf doch ankommt.
Wie steht ihr zu Bloggerkooperationen? Und wovon macht ihr abhängig, ob ihr eine Kooperation eingeht oder nicht?