Hee ihr!
Es ist schon wieder recht spät und ich sitze hier, auf dem Sofa, und überlege mir, worüber ich in diesem Post schreiben soll. Es ist nicht so, als würde es mir an Ideen mangeln - es ist mehr so, dass sich keine richtig anfühlt, keine scheint mein Inneres gerade aufzugreifen, mich wirklich zu fesseln und zu berühren. Ich fühle mich ein bisschen leer gerade.
Leere.
Es ist nicht ganz einfach, Leere zu beschreiben, weil Leere im Grunde etwas ist, das wir verlernt haben. Leere - gefüllt mit nichts. Das ist nicht das, was uns liegt. Wir tun immer etwas, haben immer etwas zu erzählen, immer viel zu tun, sind immer auf Achse. Wir denken immer viel zu viel, essen und lesen gleichzeitig, fahren Zug und hören dabei Musik.
Und genauso aktiv wie wir unseren Alltag gestalten, genauso aktiv ist auch unsere Gefühlswelt.
Wir sind traurig, fröhlich, enttäuscht und voller Vorfreue. Wir sind müde oder entspannt und manchmal sind wir auch noch wütend und gleichzeitig resigniert.
Wir sind eine Leistungsgesellschaft und auch ich bringe Leistung. Jeden Tag. Ich fahre immer pünktlich zur Arbeit, mache selten früher Schluss, ich erledige meine Aufgaben - und manchmal sogar mehr. Nebenbei mache ich Sport, treffe mich mit meinen Freunden, führe meinen Blog und fülle meine Steuererklärung aus.
Und ich fühle. Ich fühle eine ganze Menge.
Ich freue mich, wenn meine Katze sich abens zu mir aufs Sofa legt. Ich bin entspannt, wenn ich vom Boxtraining nach Hause komme und jede Zelle meines Körpers bewegt habe. Ich fühle mich unsicher, wenn ich bei der Arbeit eine Entscheidung fällen muss, bei der ich nicht lange nachdenken kann. Ich bin ängstlich, wenn ich daran denke, dass ich ab September als Pflegefachfrau arbeite und die volle Verantwortung trage. Ich ärgere mich, wenn das Päckchen, das ich erwarte, bereits um Wochen zu spät ist. Ich bin glücklich, wenn ich beim Bruch mit meiner Familie auf der Terasse sitze.
Ich fühle. Eine ganze Menge. Warum also nicht auch Leere? Warum soll Leere nicht genauso ihre Berechtigung haben wie all die anderen Gefühle?
Warum hat "Nichts-tun" immer einen negativen Charakter? Warum verbinden wir Inaktivität mit Faulheit?
Manchmal braucht es Stillstand. Um sich zu orientieren, um neuen Atem zu schöpfen, um den Kurs wieder neu zu bestimmen. Manchmal braucht es Leere. Um sie wieder neu zu füllen, um aufzutanken.
Und deswegen schweige ich nun auch - bin ganz still - und zeige euch mein aktuelles Outfit, das die Überschrift "Blumenmädchen" trägt. Ein Bild sagt sowieso mehr als tausend Worte. Und tausend Worte - das sind mehr als genug.
Es ist schon wieder recht spät und ich sitze hier, auf dem Sofa, und überlege mir, worüber ich in diesem Post schreiben soll. Es ist nicht so, als würde es mir an Ideen mangeln - es ist mehr so, dass sich keine richtig anfühlt, keine scheint mein Inneres gerade aufzugreifen, mich wirklich zu fesseln und zu berühren. Ich fühle mich ein bisschen leer gerade.
Leere.
Es ist nicht ganz einfach, Leere zu beschreiben, weil Leere im Grunde etwas ist, das wir verlernt haben. Leere - gefüllt mit nichts. Das ist nicht das, was uns liegt. Wir tun immer etwas, haben immer etwas zu erzählen, immer viel zu tun, sind immer auf Achse. Wir denken immer viel zu viel, essen und lesen gleichzeitig, fahren Zug und hören dabei Musik.
Und genauso aktiv wie wir unseren Alltag gestalten, genauso aktiv ist auch unsere Gefühlswelt.
Wir sind traurig, fröhlich, enttäuscht und voller Vorfreue. Wir sind müde oder entspannt und manchmal sind wir auch noch wütend und gleichzeitig resigniert.
Wir sind eine Leistungsgesellschaft und auch ich bringe Leistung. Jeden Tag. Ich fahre immer pünktlich zur Arbeit, mache selten früher Schluss, ich erledige meine Aufgaben - und manchmal sogar mehr. Nebenbei mache ich Sport, treffe mich mit meinen Freunden, führe meinen Blog und fülle meine Steuererklärung aus.
Und ich fühle. Ich fühle eine ganze Menge.
Ich freue mich, wenn meine Katze sich abens zu mir aufs Sofa legt. Ich bin entspannt, wenn ich vom Boxtraining nach Hause komme und jede Zelle meines Körpers bewegt habe. Ich fühle mich unsicher, wenn ich bei der Arbeit eine Entscheidung fällen muss, bei der ich nicht lange nachdenken kann. Ich bin ängstlich, wenn ich daran denke, dass ich ab September als Pflegefachfrau arbeite und die volle Verantwortung trage. Ich ärgere mich, wenn das Päckchen, das ich erwarte, bereits um Wochen zu spät ist. Ich bin glücklich, wenn ich beim Bruch mit meiner Familie auf der Terasse sitze.
Ich fühle. Eine ganze Menge. Warum also nicht auch Leere? Warum soll Leere nicht genauso ihre Berechtigung haben wie all die anderen Gefühle?
Warum hat "Nichts-tun" immer einen negativen Charakter? Warum verbinden wir Inaktivität mit Faulheit?
Manchmal braucht es Stillstand. Um sich zu orientieren, um neuen Atem zu schöpfen, um den Kurs wieder neu zu bestimmen. Manchmal braucht es Leere. Um sie wieder neu zu füllen, um aufzutanken.
Und deswegen schweige ich nun auch - bin ganz still - und zeige euch mein aktuelles Outfit, das die Überschrift "Blumenmädchen" trägt. Ein Bild sagt sowieso mehr als tausend Worte. Und tausend Worte - das sind mehr als genug.
Sandalen von Mango: hier
Haarband von Primark: ähnliches hier
Tasche von Mango: ähnliche hier
Ring von London (alt): ähnlicher hier
































